Im 1. Untergeschoss des Maschinendorfs gibt es einen Raum, den man in Düsseldorf kein zweites Mal findet: das Berndseinzimmer. Eine vollständig erhaltene Kantine aus den 1970er-Jahren - mit grünen Tisch-Bank-Kombinationen, originalen Spinden, einer eigenwilliger Raumwirkung und einer Atmosphäre, die es nirgendwo anders gibt.
Der Raum ist kein Museum. Er lebt. Wir nutzen ihn für Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Schulungen und Begegnungen - und klar, auch als Kantine. Das Berndseinzimmer ist ein Ort für Kultur, Nachbarschaft, Handwerk, Mitgliedersammlungen, Besprechungen - in Spanien würde man sagen "Reuniones" und auch für das Feiern von Geburtstagen und Jubiläen.
Jetzt ist dieser Ort gefährdet. Das Inventar gehört einem Projektentwickler, der angekündigt hat, die fest eingebauten Möbel auszubauen. Wenn das passiert, verliert das Berndseinzimmer seinen Charakter - und Flingern ein kleines Stück erlebbare Geschichte.
Lasst uns zusammenlegen und die Möbel den Eigentümern abkaufen
Wir möchten den Ausbau der Möbel verhindern. Dafür wollen wir dem Eigentümer des Inventars ein faires Kaufangebot machen und die Kantine der ehemaligen Schreinerei Kunze als Kultur- und Begegnungsraum erhalten. Nicht irgendwann. Wir wollen es jetzt machen.
Innenarchitektur der 1970er- oder 1980er-Jahre verschwindet normalerweise leise: Erst geht ein Möbelstück raus, dann wird ein Schrank ausgebaut, der Raum anders aufgeteilt, auf zetgemäß gebracht, irgendwann bleibt lediglich ein durchgestylter, glatter Raum ohne Erinnerung. Beim Berndseinzimmer wäre das besonders schade, weil hier nicht nur Möbel erhalten sind, sondern ein ganzer Raumzusammenhang.
Mit deiner Unterstützung hilfst du, diesen Ort im Originalzustand zu bewahren. Für Ausstellungen. Für Lesungen. Für Konzerte. Für Schulungen. Für Flingern. Für alle, die finden, dass Stadt nicht nur aus Neubau, Rendite und weißen Wänden bestehen darf.
Mach mit und spende fünf oder zehn Euro!
Wir sammeln 3.400 €, um das Inventar freikaufen zu können. Das Geld fließt in den Kaufpreis sowie in Plattform- und Transaktionskosten. Die Kampagne läuft bei Startnext als Alles-oder-Nichts-Crowdfunding: Wird das Ziel nicht erreicht, bekommst du dein Geld automatisch zurück.
Wenn wir es schaffen, bleibt ein ziemlich einzigartiger Ort erhalten, den wir gemeinsam nutzen können.