Schleifen, Beizen, Polstern, Lackieren: Was lange als Männersache galt, liegt im Maschinendorf inzwischen in vielen Fällen in Frauenhand. Das neue Workshop-Programm der offenen Werkstatt ist gestartet, und ein großer Teil der Kurse wird von Frauen geleitet. Viele Teilnehmerinnen stehen dabei zum ersten Mal mit Schleifpapier und Tacker an der Werkbank.
Der Wunsch nach Selbermachen ist in Düsseldorf klar zu erkennen. Immer mehr Menschen wollen Möbel und Wohnaccessoires selbst gestalten, reparieren und aufwerten, statt Neues von der Stange zu kaufen. Die Workshops im Maschinendorf finden in kleinen Gruppen statt, setzen auf viel Praxis und werden von erfahrenen Leuten aus der Community geleitet.
Polstern und beziehen: Eine Sitzfläche wird neu aufgebaut, gepolstert und bezogen, ganz ohne Polsterwerkstatt und Nähmaschine.
Möbel aufarbeiten: Oberflächen verändern: Holz wird mit Beize neu gestaltet und mit Wachs und Öl kombiniert. Zum Abschluss entsteht eine eigene Holzkiste.
Möbel lackieren: Ein Massivholzhocker wird Schritt für Schritt vorbereitet und in der Wunschfarbe lackiert, auf Wunsch mit Metallic-Akzenten.
IKEA-Möbel schöner machen: Ein Standard-Würfel wird mit Lack, Tapete und Echtholz zum Einzelstück.
Lampenschirme selber bauen: Ein Trommel-Lampenschirm aus einem Stoff nach Wahl, der auf Wunsch zur Tischleuchte wird.
Schattenfugenrahmen bauen: Ein passgenauer Rahmen für Leinwand, Druck oder Kunstwerk, fertig montiert zum Mitnehmen.
Bild- und Fototransfer: Drei einfache Methoden, um Fotos und Motive auf Holz zu übertragen.
Vintage-Schürze mit Zipfelsaum und Kleine Borten, große Wirkung: Maßschneiderin Vanessa vermittelt Schnittvorbereitung, Zuschnitt und das Nähen von Froschmaulborten.
Die Preise für die Kurse beginnen bei 50,00 Euro. Unterrichtet wird in Kleingruppen.
Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.